Geschichte

 

 

Alles nahm 2003 seinen Lauf mit der Gründung des T-Shirt Labels Schwarzmarkt. Die zwei aus Freiburg stammenden Jugendfreude Mike Herr und Gerd Reichmann sind fest entschlossen, gemeinsam ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Als gebürtige Schwarzwälder plakatieren sie ihre Herkunft, den Schwarzwald in all seinen Facetten und den dazugehörigen Lokalpatriotismus auf junge und freche Art auf T-Shirts und Sweatshirts.

Leider ließ sich das Label Schwarzmarkt nicht schützen und so gaben sie ihrer Firma den Namen Treibstoff.

Mit ihren gesamten Ersparnissen gaben sie damals 20.000 T-Shirts in Auftrag. Der Black Forest wurde von ihnen grafisch aufgepimpt und für alle sichtbar auf T-Shirts abgedruckt.

Der erwartete Erfolg blieb aus und da keiner von Treibstoff aus der Modebranche kam, war den Gründern recht schnell klar, dass der Versuch ein eigenes Modelabel zu etablieren in weite Ferne gerückt war.

Dennoch war der Traum vom eigenem Unternehmen immer noch sehr stark.

Auch der Schwarzwald war weiter der Mittelpunkt ihrer Motivation. Das traditionsbewusste Klischee von Bommelhut und Kuckucksuhr, wollten sie unbedingt auch weiter der jüngeren Generation „cool“ vermarkten. Ihrer Vorstellung vom Schwarzwald sollte aber diesmal nicht der schnelllebigen Modebrache angeboten werden, die in jeder Saison immer wieder neue Kollektionen mit neuen Motiven verlangt. Diesmal sollte es sich um ein Produkt handeln, bei dem das Motiv immer dasselbe bleiben kann und somit eben nicht nur einen einmaligen Trendgedanken aufgreift.

Hierfür bot sich am besten die Lebensmittelbranche an, die Verpackung bleibt immer dieselbe, es wird ausschließlich der Inhalt erneuert.
So wurde 2005 die erste Palette Dosen ihres Energy-Getränks namens Treibstoff, Black Cherry Energy, produziert. Es handelte sich hierbei um Dosen für die eigen Werbung, d.h. der Inhalt ist vom Anbieter abgestimmt, man kann ausschließlich die Grafik individuell vorgeben. Das war natürlich überhaupt nicht im Sinne der Treibstoff Gründer, aber vorerst die einzige Möglichkeit mit ihrem Vorhaben weiter voranzukommen.

Aus markenrechtlichen Gründen wurde 2006 aus Treibstoff die heutige Marke Freiwild.

Die ersten Freiwild-Dosen wurden in der Freiburger Gastroszene an befreundete Gastronomen verkauft. Ein Dank an dieser Stelle an den ehemaligen Besitzer vom Kinsky. Der Mitinitiator und Ideengeber Mike Herr widmete sich anderen Projekten zu und ging von nun an seinen eigenen Weg.

Erst als die Mitgründer und Studienkollegen der Designhochschule FHG Pforzheim Michael Birner, Lucas Hohlbein und ein guter Freund Rolf Sonnleitner, sich auch für die Idee der Heimat wie wir Sie empfinden begeisterten und sich 2007 der Firmengründung mit anschlossen, bekam das Vorhaben Freiwild der andere Black Forest, den richtigen Schub für die nächst größeren Schritte in Richtung Erfolg aus dem Schwarzwald.

Gemeinsam war es nun endlich möglich in eine etwas größere Getränkeproduktion zu investieren. Doch zuerst musste an den ersten Prototypen der Flasche experimentiert werden, denn grafisch und auch geschmacklich wusste noch keiner wirklich, wohin die Freiwild-Reise gehen wird.

2008 bekam Freiwild gestalterisch und geschmacklich endlich sein wahres Gesicht.

Das Getränk sollte natürlich und frei von künstlichen Konservierungsstoff werden. Ein bis dahin süßzuckriges Energyprodukt passte nicht mehr zur Freiwild Philosophie, es sollte viel mehr eine natürliche Limonade mit viel Koffein und Guarana werden.

Die Coffein-Limonade sollte nicht zu süß sein und Inhaltstoffe aus dem Schwarzwald haben. Was passte da nicht besser als der Apfel und die Kirsche, und nach etlichen Eigenversuchen in „Mamas Küchen“ war endlich die gewollte geschmackliche Rezeptur gefunden. Freiwild bestand von nun an mit 30% Fruchtanteil, aus Früchten der geliebten Heimat.

Jetzt stand nichts mehr im Wege für die erste größere Produktion. Doch leider musste die gesamte produzierte Ware, über 10 Paletten Freiwild Coffein-Drink, wieder in den Abfluss geschüttet werden, denn die Rezeptur, abgestimmt im Reagenzglas zuhause im Küchenlabor, funktionierte leider nicht auf Anhieb in der Großanlage des Lohnabfüllers.

 

Doch nach etlichen Abfüllungsversuchen mit detaillierten Veränderungsschritten in der Zusammensetzung (z.B. Kohlensäure, Zucker, Zitronensäure etc.), wurde nun die perfekt geschmackliche Einheit zwischen der Empfindungen des Gaumens und den technischen Bedingungen der Großanlage gefunden.

 

Nun konnten eigene Kisten bestellten werden und Freiwild ging in Serie.

2009 wurde der Firmensitz nach Pforzheim verlegt, schließlich hatten die Firmengründer dort jahrelang studiert und von hier aus kann Freiwild bestens in die großen Städte des Südens vermarktet werden.

Auch hat sich das Etikett wieder etwas verjüngert und frecher gestaltet.

Einer der Mitgründer von Freiwild, Lucas Hohlbein, scheidet 2009 aus der Firma aus.

Die Getränkepalette von Freiwild erweiterte sich.
Kitz ist von nun an zu haben, für Kids und koffeinempfindliche Personen gibt es jetzt auch Freiwild ohne Koffein und Guarana.

Durch die starke Unterstützung im Vertrieb durch Luis Quintela de Freitas, ist Freiwild jetzt auch sehr stark in Heilbronn vertreten. Und nicht mehr weg zu denken, gehört Luis ab 2010 auch fest zur Freiwild–Crew. Ende 2011 wird es Freiwild nun auch wieder in der Dose geben, mit neuem Look und noch mehr Koffein. Auch die Flasche erhält diesen neuen Style. Jetzt kann es richtig los gehen.
Waidmann´s Heil!